App-Entwicklung mit Flutter

Warum wir Flutter für die meisten Projekte empfehlen

Wenn ein Kunde zu uns kommt und sagt „Wir brauchen eine App für iOS und Android“, lautet unsere Empfehlung in den meisten Fällen: Flutter. Nicht weil es gerade im Trend liegt, sondern weil es für die Mehrheit der Projekte die wirtschaftlichste und technisch beste Lösung ist.

Der Kern von Flutter: Sie entwickeln eine Codebasis und bekommen daraus eine native App für iOS und Android, die Sie anschließend im App Store veröffentlichen. Das spart 30-40% der Entwicklungskosten gegenüber zwei getrennten nativen Apps. Aber es geht nicht nur ums Geld – eine Codebasis bedeutet auch: ein Bugfix repariert beide Plattformen, ein neues Feature ist sofort überall verfügbar, und Ihr Team muss nur ein Projekt pflegen statt zwei.

Was Flutter kann – und was nicht

Flutter-Apps sind keine Web-Apps in einem nativen Wrapper. Sie werden zu echtem Maschinencode kompiliert und laufen direkt auf dem Gerät – mit der gleichen Performance wie native Apps. Google selbst nutzt Flutter für eigene Produkte, und das Paket-Ökosystem ist mittlerweile so ausgereift, dass es für praktisch jeden Anwendungsfall eine Lösung gibt.

Wo Flutter an seine Grenzen stößt: Bei sehr hardwarenahen Funktionen (Bluetooth Low Energy, ARKit, HealthKit) oder wenn Sie neue Plattform-Features am ersten Tag nutzen wollen, ist native iOS oder native Android die bessere Wahl. Flutter kann nativen Code einbinden, aber der Umweg kostet Zeit. Für die große Mehrheit der Business-Apps, Content-Apps, E-Commerce-Apps und Plattform-Projekte ist Flutter aber die klare Empfehlung.

30-40% sparen – aber nicht 50%

Eine ehrliche Einordnung: Flutter spart nicht die Hälfte der Kosten. Der Code wird einmal geschrieben, aber die App muss auf beiden Plattformen getestet werden. Die Android-Gerätevielfalt macht das Testing aufwendiger. In-App-Käufe müssen für Apple und Google getrennt eingerichtet werden. Und der App-Store-Release läuft zweimal. Realistisch sparen Sie 30-40% gegenüber zwei nativen Apps – das ist immer noch erheblich, besonders bei größeren Projekten.

Dart – die Sprache hinter Flutter

Flutter nutzt Dart als Programmiersprache – ebenfalls von Google. Dart ist leicht zu lernen, schnell in der Ausführung und unterstützt Hot Reload: Änderungen im Code sind sofort in der App sichtbar, ohne dass die App neu gestartet werden muss. Das beschleunigt die agile Entwicklung und macht Abstimmungsrunden mit Ihnen effizienter, weil wir Änderungen in Echtzeit zeigen können.

Unsere Flutter-Projekte

VIYOUU – Plattformübergreifende Video-App für einfache, intuitive Videoerstellung. iOS und Android aus einer Codebasis.

KITA HUB Bayern – App für pädagogische Fachkräfte in bayerischen Kindertageseinrichtungen, entwickelt für das Staatsinstitut für Frühpädagogik. Komplexe Offline-Funktionalität und Datensynchronisation.

NOYSEE Pegel – Hochwasserfrühwarn-App für die Netze BW. Echtzeit-Datenvisualisierung und Push-Benachrichtigungen bei kritischen Pegelständen.

Flutter vs. React Native

React Native ist die bekannteste Alternative zu Flutter. Beide Frameworks verfolgen das gleiche Ziel – eine Codebasis, zwei Plattformen – aber mit unterschiedlichen Ansätzen. Unser CTO Slavko Tomcic hat die technischen Unterschiede, Vor- und Nachteile ausführlich aufgeschrieben: Flutter vs. React Native – warum wir Flutter bevorzugen.

Flutter oder nativ?

Die kurze Antwort: Flutter für die meisten Projekte. Nativ, wenn Sie nur eine Plattform bedienen, tiefe Hardware-Integration brauchen oder neue Plattform-Features am ersten Tag nutzen wollen. Wir beraten technologieoffen und empfehlen, was zu Ihrem Projekt passt – nicht was für uns am einfachsten ist.

Nicht sicher, was der richtige Weg ist? Sprechen Sie mit uns – im Erstgespräch klären wir, welche Technologie für Ihr Projekt die richtige ist. Oder nutzen Sie unseren App-Kostenrechner für eine erste Einschätzung.


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